Berichte: Gerätehauseinweihung am 14.09.03
Feierliche Weihe des Feuerwehrgerätehauses in Ruppertskirchen
Durch unermüdliche Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt der Wehrmänner konnte nach eineinhalb Jahren Bauzeit das Feuerwehrgerätehaus seinen Bestimmungen im Rahmen eines Festaktes mit Tag der offenen Tür übergeben werden.
Vorstand
Robert Lindner begrüßte zu Beginn des Festaktes zahlreiche Ehrengäste,
darunter auch 1. Bürgermeister Alfons Sittinger, seine Stellvertreter Gerhard
Scholz und Otto Ebenbeck, Kreisbrandrat Josef Wimmer, Kreisbrandinspektor Georg
Hochholzer, Kreisbrandmeister Helmut Schaitl, Martin Eder als zuständigen
Sachgebietsleiter des Marktes, den Ehrenkommandanten der Wehr Hans Sporrer, die
Ehrenmitglieder Kurt Aigner, Karl Büchner und Alois Grabmeier, Architekt Franz
Eras und eine Reihe von Markträten. Besonderer Dank galt dem Markt Arnstorf für
die Übernahme der Materialkosten, all den ehrenamtlichen Helfern die in unzähligen
Arbeitsstunden zum Gelingen des Werkes beitrugen, und natürlich
Gastwirtsehepaar Ludwig und Elke Stegmüller für die Bereitstellung des Grundstückes.
Pfarrer Gerhard Auer machte in seiner Ansprache deutlich, dass durch 260
Mitglieder, darunter 58 Aktive und 13 Jugendfeuerwehrler sehr viel Konstruktives
für Ruppertskirchen und Umgebung geschehe. Pfarrer Auer lobte den
ehrenamtlichen Einsatz für den Mitmenschen und dankte den Wehrmännern für
ihre Hilfsbereitschaft. In den Fürbitten erbat man Gottes Segen für das Gebäude
und um Schutz und Hilfe des Hl. Florian.
Als „schwere Geburt“ bezeichnete Architekt Franz Eras den Werdegang des
Neubaus, dem dreijährige zähe Verhandlungen vorausgingen. Ausschlaggebend für
einen Neubau bzw. Anbau an das bestehende Gebäude waren fehlende
Sicherheitseinrichtungen im ohnehin sehr platzbegrenztem altem Gerätehaus von
1963. Nach etlichen Ortsterminen und Gesprächen mit Fachbehörden wurde ein
Grundstück unterhalb des Radwegs als Bauplatz festgelegt. Mit der Marktgemeinde
einigte man sich auf einen zweckmäßigen und langfristig sinnvollen Bau mit 720
Kubikmetern umbauten Raum und 156m² Nutzfläche. Die Inneneinrichtung wurde von
der Feuerwehr finanziert und teils auch in Eigenregie erstellt.
Nutzen von Fahrzeughalle, des Schulungsraumes und der sanitären Einrichtungen
stellte Kommandant Georg Stadler in seiner Rede dar und dankte allen
Feuerwehrkameraden mit Frauen die in ihrer Freizeit zu diesem großartigem
Ergebnis beitrugen.
Über beste Voraussetzungen der Feuerwehr Ruppertkirchen für die Aufgaben bei
Brandfällen und technischer Hilfeleistung berichtete Bürgermeister Alfons
Sittinger. Die Aufwendung des Marktes für Materialkosten und Planung bezifferte
Sittinger mit 87.000 Euro und lobte den verantwortungsvollen Umgang mit den
finanziellen Mitteln. Auch er stellte den Idealismus und Zusammenhalt der Wehr
in Vordergrund.
Josef Wimmer, Kreisbrandrat, überbrachte Glückwünsche des
Kreisfeuerwehrverbandes und gratulierte zum hervorragendem und vorbildlichem Gerätehaus.
Am Nachmittag nutzten zahlreiche interessierte Besucher den Tag der offenen Tür
um den Neubau zu besichtigen und auch sie waren vom Neubau sichtlich begeistert.
Andreas Stadler, FF Ruppertskirchen